Das JES-Journal

Die News

Bayern gegen Fixerstuben

09.02.2012
Fixerstuben ziehen Dealer an, sagt der Freistaat Bayern. Fixerstuben retten Leben, kontern Sozialarbeiter. Doch bislang bleibt die Staatsregierung hart - obwohl andere Bundesländer gute Erfahrungen mit solchen Räumen gemacht haben. Und obwohl seit Jahren bayerische Städte die Statistik der meisten Drogentoten anführen.
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Experten streiten über Cannabis

25.01.2012
Ist jemand kriminell, weil er 30 Gramm Cannabis besitzt? Nein, sagt die Linkspartei, die diese Menge legalisieren lassen will. Sie steht nicht alleine da. Neben Piraten, Julis und Grünen gibt es Sachverständige, die zustimmen. Allerdings ist die Expertenwelt genauso gespalten wie die Politik.
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Neue Aufkleber vom JES Bundesverband

Berlin, 05.01.2012
Der JES Bundesverband hat zwei neue Aufkleber erstellt, die sich den wichtigen Themen Prohibition und Diamorphin-Vergabe widmen. Zu bestellen sind beide Kleber kostenfrei.
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Die Witze der Schamanen

01.01.2012
Der Drogenpapst Christian Rätsch rät Guttenberg, sich vier Stunden unter einen Baum zu setzen. Und er erklärt, warum er statt Verboten ein Schulfach "Rauschkunde" fordert.
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"Legalisierung bedeutet Kontrolle"

Berlin, 31.12.2011
Ist der Polizeipräsident aus Münster bekifft? Er plädiert für die Freigabe von Drogen. Die Berliner Rap-Kombo K.I.Z. sorgt sich im Falle einer Legalisierung dagegen um den Reiz beim Konsum.
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Drogenkonsument scheitert vor Verwaltungsgericht

19.12.2011
Ein Drogenkonsument, der keine Fingerabdrücke abgeben wollte, ist mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße gescheitert. Der Mann war im Oktober 2010 im Auto kontrolliert worden.
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Schuss auf Kosten der Kasse

07.11.2011
Rot-Schwarz setzt in Berlin die Drogenpolitik des Vorgängersenats fort: Schwerstabhängige sollen künstliches Heroin bekommen. Noch scheitert es an der Finanzierung.
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"Krokodil" in Umlauf

13.10.2011
Im Ruhrgebiet ist offenbar die üble Droge "Krokodil" in Umlauf. Sie wird, nach ersten Berichten aus der Szene, als (Beimischung von) Heroin verkauft - aber auch direkt als "Russische Droge", "Krokodil" oder "Krok" für dann 10€/g angeboten.
Vorsicht, das Zeug ist ungemein gefährlich!
mehr hier
PM von JES zum Thema


Qualitätstests von Drogen

28. September 2011
Vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fand am 28. September 2011 die Anhörung zum Thema Drugchecking statt. Die Positionen der geladenen Experten stellten sich als stark unterschiedlich dar. weiter


Michael Graßhoff aus Frankfurt/M. ist tot

Berlin, 06.09.2011
Die Nachricht vom furchtbaren Feuertod Michaels am 31.08.2011 hat uns erst gestern erreicht und wohl alle waren wir zutiefst geschockt.
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Bielefelder Szene feiert Gedenktag
für verstorbene Drogenabhängige

Bielefeld 21.07.2011
Der 21.07.2011 wurde in Bielefeld wieder im DHZ begangen, also dort, wo sich auch Substitutionspraxis und Druckraum befinden. Scherpunkt lag erneut beim Gedenken. Die Besucher konnten weisse Rosen mit kleinen Gedenkbotschaften versehen und diese in ein extra dafür angefertigtes Board mit Wasserröhrchen stecken. Darüber hinaus gab es den üblichen Infotisch und ein leckeres Gratis-Essen für alle. Die Presse berichtete am Folgetag.
die Fotos
Artikel NW (als PDF)


Drogen und Menschenrechte

Berlin, 21.07.2011
Aktuelle Unterschriftenaktion:


Weltdrogenbericht zeigt Wirkungslosigkeit der Verbotspolitik

28. Juni 2011
Wie jedes Jahr erschien vor einer Woche der Weltdrogenbericht. Dieses Mal wurde er in trauter Einigkeit von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, dem UNODC- (United Nations Office on Drugs and Crime) Geschäftsführer Yury Fedotov, dem Präsidenten der UN-Generalversammlung Joseph Deiss und Viktor Ivanov, dem Leiter der russischen Drogenbehörde präsentiert.
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Flyer für den Gedenktag am 21.07.2011

Berlin, 22.06.2011
Wie seit Jahren üblich, veröffentlicht auch zum Gedenktag für die verstorbenen Drogengebraucher am 21.07.2011 eine Allianz von Organisationen, die sich einer besonnenen und akzeptierenden drogenpolitischen Line verpflichtet fühlen, einen gemeinsamen Flyer. Im Jahr 2011 lautet das Motto des Gedenktags "Drogengebrauch und Menschenrechte".
Inzwischen erschien auch die Grussbotschaft des Schirmherren, Cem Özdemir.
Flyer als PDF
Grusswort Cem Özdemir
PM JES NRW e.V.


Der Krieg gegen die Drogen produziert Gewalt

15.06.2011
Der Krieg gegen die Drogen ist verloren, mit verheerenden Folgen für Individuen wie für Gesellschaften überall auf der Welt. Es ist ein ebenso bitteres wie ernüchterndes Fazit, das eine namhafte Expertengruppe in ihrem Bericht zur Lage der Drogenpolitik zieht.
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JES Fragebogenaktion
"Potentiale und Defizite der Substitution erkennen"

Berlin, 27.05.2011
Seit der Gründung des JES Netzwerks im Jahr 1989 bildet die Substitutionsbehandlung einen Kernbereich unserer Arbeit als Selbsthilfeverband und Interessenvertretung von aktuellen und ehemaligen Drogengebrauchern sowie Substituierten.
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JES bezieht Stellung zu Bremer Vorwürfen

Berlin, 18.05.2011
Zu den Vorwürfen, in Bremen hätten Substituierte im grossen Stil ihren Kindern Drogen verabreicht, bezieht der JES Bundesverband Stellung und warnt in diesem Zusammenhand vor Hysterie.
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Linke plädieren für kontrollierte Heroinabgabe

Bremen, 11.05.3011
Nach den Drogenfunden in Kinderhaaren weitet die Partei "Die Linke" die Diskussion um die Verbesserung der Bremer Drogenhilfe aus: Cornelia Barth, Landessprecherin der Partei, fordert, dass es neben der Methadon-Substituierung in Bremen auch Angebote geben muss, bei denen Mitarbeiter unter ärztlicher Kontrolle Heroin an Schwerstabhängige vergeben. Auch anderen Parteienvertreter zeigen sich offen für eine neue Diskussion.
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"Methadon-Praxis muss bleiben"

Mannheim, 20.04.2011
Kopfschütteln und Verärgerung - das sind die Reaktionen von Suchtexperten auf die von einigen Parteien geforderte Verlegung der Methadon-Praxis in D 7. CDU und Mannheimer Liste hatten sich dafür ausgesprochen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebene Einrichtung in weniger belebte Bereiche der Stadt zu verlegen. Der Grund: In unmittelbarer Nähe der Praxis, direkt vor dem Rathaus, hat sich seit einiger Zeit ein Treffpunkt von Drogenabhängigen und Trinkern gebildet - Passanten fühlen sich von ihnen belästigt, die Inhaber angrenzender Geschäfte fürchten Umsatzeinbußen.
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Heroin-Ambulanz: Suche stockt

14.04.2011
In Bonn läuft bereits die kontrollierte Abgabe von Heroin an Abhängige erfolgreich. Seit 2010 ist beschlossen, dass es auch eine Heroin-Ambulanz in Düsseldorf geben soll. Immer noch scheitert das Projekt an der Standortfrage.
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Ecstasy erst testen, dann werfen

Berlin, 13.04.2011
In der Schweiz und Österreich können sich Partygänger entscheiden, ob sie eine Ecstasy-Pille sofort schmeißen - oder erst einmal ein Stück abreiben und auf ungewollte Nebenwirkungen untersuchen lassen. Die Grünen wollen ein solches Drugchecking-Projekt auch für die Berliner Party- und Drogenszene. Der rot-rote Senat zeigt sich offen: Man führe bereits Gespräche über ein Modellprojekt.
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JES: Anzahl von Drogentodesfällen nicht akzeptabel

Berlin, 25.03.2011
Pressemitteilung des JES Bundesverbands zum Drogenbericht der Bundesdrogenbeauftragten vom März 2011
PDF


"Brauchen viele verschiedene Substitutionsmittel"

07.03.2011
US-Experte Robert Newman vergleicht die Drogensucht mit Diabetes. Die Hauptsache sei, die Abhängigen kommen in eine Behandlung und bleiben dort. In Österreich gibt es bis zu 37.000 Suchtgift-Abhängige.
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Sind die USA für die Rauschgiftkriminalität verantwortlich?

03.03.2011
Christlichen Amerikanern ist es gelungen, die ganze Welt für ihren Kreuzzug gegen Rauschmittel einzuspannen. Ergebnis: 30.000 Tote allein in Mexiko - aber nicht durch Drogen, sondern durch deren vermeintliche Bekämpfung.
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Neue Buprenorphin-Präparate zur Substitution bergen Risiken

Berlin, 19.02.2011
Ganz klar, der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch von Medikamenten zur Substitution birgt Risiken. So führt der intravenöse Konsum von mit Sirup angereichertem Methadon oder Polamidon zu Entzündungen, Herzerkrankungen und Venenverstopfungen.
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Rauschgift-Apokalypse in Russland

04.01.2011
Laut Behördenangaben starben im Jahr 2010 etwa 100.000 Russen an den Folgen ihres Drogenkonsums. So berichtete die Sächsische Zeitung am Mittwoch, 22. Dezember 2010, unter dem Titel »Apokalyptische Zahl: 100.000 Drogentote in Russland«, dass der Chef der nationalen Drogenkontrollbehörde (Gosnarkokontrol), Viktor Iwanow, der Agentur Interfax sagte, wer auf russischen Friedhöfen die vielen Gräber junger Menschen sehe, begreife schnell die »apokalyptische Dimension dieser Tragödie im Land«.
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Dr. Rainer Ullmann: Warum das Drogenverbot ungesund ist!

13.12.2010
Dr. Rainer Ullmann ist Allgemeinmediziner in Hamburg und Mitglied im Schildower Kreis, einem Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis im Drogenbereich. Ullmann, der seit vielen Jahren Heroinabhängige substituiert, erklärt in diesem Video, warum er die Drogenprohibition für gescheitert hält.
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"Aber bitte nicht in der Nachbarschaft"

Berlin, 01.12.2010
Über HIV-Schnelltests, die Toten der Drogenpolitik und Anwohnerproteste gegen Druckräume. Gespräch mit Dirk Schaeffer. Dirk Schaeffer ist Referent für Drogen und Strafvollzug in der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen AIDS-Hilfe mit Sitz in Berlin
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PM JES zum Welt-Aids-Tag (PDF)


Tom Koenigs: "Wir müssen radikal umdenken"

21.11.2010
Die repressive Drogenpolitik nützt nichts, meint Grünen-Politiker Tom Koenigs. Mit news.de sprach er über die Profite der Rauschgiftmafia, fehlende Aufklärung und darüber, warum er selbst harte Drogen wie Heroin legalisiert sehen will.
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Ab jetzt zahlt Heroin die Kasse

15.10.2010
In Hamburg hat die reguläre Heroinvergabe auf Rezept begonnen. Hannover soll folgen. Ein entsprechender Antrag sei auf dem Weg, sagt Konstanze Kalmus, ein Sprecherin der Stadt Hannover. Damit bricht sich ein Paradigmenwechsel in der deutschen Drogenpolitik Bahn.
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Heroin auf Krankenschein verzögert sich

Stuttgart, 17.09.2010
Die Versorgung von schwerstabhängigen Drogensüchtigen mit künstlich hergestelltem Heroin wird sich weiter verzögern. Zwar hat nach dem Bund nun auch das Land die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, aber die Kassenärztliche Vereinigung (KV) wird die neun geplanten Schwerpunktpraxen im Land nicht auf einmal ausweisen.
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Beikonsum bei jedem zweiten Methadon-Patienten in NRW?

Köln, 16.09.2010
In Nordrhein-Westfalen gibt es offenbar erhebliche Probleme mit Beikonsum in der Methadon-Substitution. Experten schätzten, dass jeder zweite Substitutionspatient in NRW zusätzlich illegale Betäubungsmittel konsumiert. Diese Angaben wertet JES NRW vor allem als Zeichen dafür, wie sehr es an der Option einer grossflächigen ärztlichen Substitution mit medizinisch reinem Heroin (Diamorphin) noch immer mangelt.
Dazu die Pressemitteilung JES NRW vom 16.09.2010
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Zum Schutz der Abhängigen

Berlin, 21.07.2010
Heute findet bundesweit der jährliche Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher statt. Seit 1998 wird der Tag am 21. Juli bundesweit begangen. Über Drogenopfer, Lebensverbesserungen für Abhängige und Proteste gegen Selbsthilfeeinrichtungen der Drogenhilfe sprach ND-Autor Markus Bernhardt mit Dirk Schäffer.
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Pressemitteilung JES zum Weltdrogentag 2010

Berlin, 26.06.2010
Zum Weltdrogentag am 26. Juni 2010 publiziert der Bundesverband des JES-Netzwerks nachfolgende Pressemitteilung. Im Mittelpunkt steht auch hier das Thema des Gedenktags am 21.07.10 "Heroin für alle die es brauchen"
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Ab Juli Heroin auf Rezept

Stuttgart, 12.06.2010
Baden-Württemberg will die umstrittene Herointherapie ab Juli ermöglichen. Das Land wird die neun geplanten Standorte finanziell unterstützen. Mit einer Verwaltungsvorschrift, die am 1. Juli 2010 in Kraft treten soll, will die Landesregierung die lange umstrittene Herointherapie für Schwerstabhängige unter ärztlicher Aufsicht ermöglichen.
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Gedenktag 2010 "Heroin für alle die es brauchen"

30.05.2010
Der national Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher am 21.07.2010 steht unter dem Motto "Heroin für alle die es brauchen". Nachdem Heroin zum legalen Medikament geworden ist, geht es jetzt um die grossflächige Umsetzung der geregelten Vergabe und den Zugang aller, die diese Substanz wirklich zum (Über)Leben benötigen.
Hinweis der akzeptierenden Eltern (PDF)
Der Gedenktagsflyer 2010 (PDF)


Abgabe von Heroin - Städte sind bereit

Karlsruhe, 24.05.2010
Schwerstabhängige müssen auf dem Land länger als erwartet auf die kontrollierte Abgabe von künstlichem Heroin warten. Während Ballungsräume wie Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim schon in den Startlöchern stehen, stellen sich in anderen Landesteilen Baden-Württembergs noch ganz grundsätzliche Fragen: Wo soll der Ersatzstoff Diamorphin überhaupt abgegeben werden? Lohnt sich der Aufbau eines Zentrums bei nur wenigen Drogenabhängigen? Und noch wichtiger: Wer bezahlt das Ganze?
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Die Prohibition ist gescheitert

16.05.2010
Die repressive Drogenpolitik ist gescheitert - weltweit. Statt Mafia und Drogenkartelle weiterhin mit dieser Politik zu unterstützen, sollten die Regierungen über eine Legalisierung nachdenken. Davon könnten sogar die Volkswirtschaften profitieren.
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Global Marihuana March in Frankfurt/M. 2010

Frankfurt/M., 09.05.2010
Die Veranstaltung, die von der Hanfinitiative veranstaltet wurde und an der die Grüne Hilfe e.V. (eine Rechtshilfeorgansisation für Hanffreunde), die Landesarbeitsgemeinschaft Drogen der Linken und jes-Frankfurt (seit 2009 als Kooperationspartner) teilnehmen, begann um 15:00 Uhr und fand in diesem Jahr an der Hauptwache statt.
Bericht und Rede
die Fotos


Fachleute plädieren für Konsumräume

Nürnberg, 08.05.2010
Fixertreffs, Drogentote, Beschaffungskriminalität: Der zunehmende Missbrauch von Heroin, Kokain und Co. bringt allen Großstädten in Deutschland Probleme. In Nürnberg sind heuer bereits sechs Menschen durch Drogen gestorben. Eine erhebliche Verbesserung der Situation verspricht die Einrichtung von Drogen-Konsumräumen. Das wurde gestern bei einer Experten-Anhörung im Rathaus deutlich.
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Spritzenabgabe verhinderte Aids-Ausbreitung

Zürich, 06. Mai 2010
Erstmals haben Forschende der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie auf molekularer Ebene rekonstruiert, wie sich der Aids-Erreger HIV in den vergangenen 30 Jahren in der Schweiz ausgebreitet hat. Gleichzeitig zeigen die Daten eindeutig, dass die 1986 in der Schweiz begonnene Abgabe von sterilen Spritzen an Drogenabhängige auch viele Menschen vor der Krankheit bewahrt hat, die nicht abhängig sind, teilte der Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung am Donnerstag mit.
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Kein Bericht zur Sucht

Kassel, 20.04.2010
In dieser Rubrik steht niemand gern. Die Bild-Zeitung hat Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Vorsitzende der Kasseler FDP, in ihrer Montagsausgabe zur Verliererin des Tages gekürt. Der Grund: Dyckmans will mit einer Tradition brechen und in diesem Jahr keinen Drogen- und Suchtbericht veröffentlichen.
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Heroin-Ambulanz für Düsseldorf kommt

Düsseldorf, 16.04.2010
Was auf Bundesebene beschlossene Sache ist, wird jetzt auch in der Landeshauptstadt auf den Weg gebracht. Drogenabhängige werden künftig reines Heroin auf Rezept bekommen, und zwar in einer eigens dafür eingerichteten Drogen-Ambulanz.
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Kommunen befürchten Drogentourismus

Bonn, 29.03.2010
Die Stadt Bonn wehrt sich gemeinsam mit fünf anderen Städten gegen strenge Richtlinien zur Behandlung von Drogenabhängigen, die der so genannte Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) erlassen hat. Betroffen davon sind die Patienten, die in der Heroinambulanz der Poliklinik mit künstlichem Heroin (Diamorphin) behandelt werden. Bonn nimmt mit den anderen Städten an einer Studie teil, in der getestet wird, ob das Diamorphin künftig auf Rezept zugelassen werden kann.
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Beschlüsse zur Heroinbehandlung

Berlin, 18.03.2010
Der gemeinsame Gundesausschuss, bestehend aus Vertretern von von Ärzteschaft, Patienten und Gesundheitsministerium, hat Beschlüsse zur GKV finanzierten Diamorphinbehandlung veröffentlicht. Opiatabhängige Patienten können künftig unter bestimmten Voraussetzungen auch mit medizinischem Heroin behandelt werden, wenn sie mit herkömmlichen Methoden - wie etwa der Methadon-Substitution - nicht therapierbar sind.
Artikel RP
BGA zu den Beschlüssen
PM JES Bundesverband
PM DAH
Offener Brief der AE
JES NRW zum Drogenbericht


Klinik zur Abgabe von Heroin in Kopenhagen eröffnet

Kopenhagen, 22.02.2010
Nach jahrelangen Debatten ist am Montag in Dänemark eine Klinik eröffnet worden, die synthetisches Heroin, das so genannten Diamorphin abgibt. In der Klinik in der Hauptstadt Kopenhagen soll die Droge unter ärztlicher Aufsicht an 120 Süchtige und damit an rund ein Prozent aller Drogenabhängigen in dem skandinavischen Land abgegeben werden, sagte Klinik-Leiter Inger Nielsen.
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Die rote Straßenbahn fährt weiter

09.02.2010
Stephanie Schmidt ist tot.
Für die Aktion der Selbsthilfegruppe in der Aidshilfe ist ihr Foto weiter in der Öffentlichkeit zu sehen. Viele kennen ihr Gesicht. Diesen warmen Blick, mit dem sie von der roten Straßenbahn herabblickt. "HIV bestimmt nicht mein Leben." Diesen Spruch hatte sich Steffs, wie sie genannt wurde, als Motto ausgesucht.
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Nachruf von JES


Zugang zu Ersatzdrogen soll erleichtert werden

01.02.2010
Heroin-Abhängige sollen nach dem Willen von Suchtmedizinern künftig leichter an Ersatzdrogen wie Methadon, Subutex und Suboxone kommen. Kritiker warnen allerdings vor einem florierenden Schwarzmarkt.
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Studie: Repression führte zu mehr Drogentoten

27. Januar 2010
Je grösser die polizeiliche Repression gegen Heroinkonsumenten, desto mehr Drogentote: Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Zürich, welche die Entwicklung der Todesfälle seit 1975 genauer unter die Lupe nahm.
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akzept: Nicht überall gibt es ärztliche Hilfe

Berlin, 26.01.2010
Die Substitutionsangebote für Drogenabhängige in Deutschland sind laut einer Umfrage sehr unterschiedlich. 32 Prozent der Betroffenen berichten allgemein von Schwierigkeiten, einen entsprechenden Arzt zu finden. In Süddeutschland haben 54 Prozent Probleme bei der Suche nach einem Substitutionsplatz.
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Spezielle Altersheime für bejahrte Junkies?

München, 19.01.2010
Jeder zehnte Rentner hängt an der Flasche, daran haben wir uns schon fast gewöhnt. Doch jetzt naht eine neue Kategorie von Suchtseni­­oren: die Heroinabhängigen.
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Keine Ahnung für alle!

23.12.2009
Politiker wollen offenbar, dass die Bürger genauso viel über die gebräuchlichen Drogen wissen wie sie selbst: nämlich nichts. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb das Drugchecking verhindert wird.
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Drogen-Gelder sollen Krisen-Banken gerettet haben

12.12.2009
Es sind schwere Vorwürfe gegen die Bankenbranche: Milliarden aus dem Drogenhandel seien zur Hochzeit der Finanzkrise ins internationale Bankensystem geflossen, erklärt das Uno-Büro zur Verbrechensbekämpfung. So manches Geldinstitut verdanke den Geldern gar das Überleben.
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Inhaftierten wird die HIV/Aids-Medikation oft versagt

Berlin, 30.11.2009
Anlässlich des Welt-Aids-Tags am 01.12.2009 äußern der JES Bundesverband e.V.i.Gr. und der Landesverband JES NRW e.V. - JES steht für Junkies, Ehemalige und Substituierte - in nachfolgender Pressemitteilung Kritik an der gängigen Praxis im Umgang mit infizierten Drogengebrauchern
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Gebt die Drogen frei!

29.11.2009
Die gute Nachricht, die in diesem Herbst aus Afghanistan kam, geht so: Zum ersten Mal seit Jahren ist die Produktion von Opium zurückgegangen; zwanzig Prozent weniger Mohn als im vergangenen Jahr wurden angebaut, zehn Prozent weniger Rauschgift wurden daraus gewonnen.
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Mahnmal für Drogentote in Stuttgart

Stuttgart, 03.11.2009
Volker Schirner, stellvertretender Amtsleiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin für Stuttgart-Mitte, und Roland Baur, ehemaliger Vorsitzender des Selbsthilfevereins JES - Junkies, Ehemalige, Substituierte - Stuttgart, haben am Mittwoch, 4. November am Karlsplatz eine Rosskastanie gepflanzt. Der Baum soll an Drogentote erinnern.
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Gebt die Drogen frei!

19.10.2009
Eine kühle Kalkulation von Kosten und Nutzen zeigt, dass der Kampf gegen das Rauschgift gescheitert ist. Weil er scheitern musste.
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"Die aktuelle Prohibition nützt nur den Mafias!"

10.10.2009
Pressemitteilung des bundesweiten JES Netzwerk - Junkies, Ehemalige und Substituierte - und JES NRW vom 10.10.2009 zum Wahlprogramm der Linkspartei für die Landtagswahl 2010 in Nordrhein-Westfalen
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Bürgerinitiative gegen Drogen-Ambulanz

Bonn, 02.10.2009
Keine Drogenabhängigen, sondern aufgebrachte Eltern waren die ersten, die gestern Morgen vor der neu eröffneten Substitutions-Ambulanz Am Burgweiher in Duisdorf standen. "Sie kommen hier nicht rein, bevor wir Antworten haben", stellte sich Uwe Brödner von der Elternschaft des Helmholtz-Gymnasiums den Vertretern von Stadt, Caritas und Landschaftsverband in den Weg.
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"Hier bin ich nicht nur der nutzlose Junkie"

Dortmund, 13.09.2009
Vor der Tür des Raumes liegen Plastikschalen, in denen sonst Currywürste serviert werden. Nun befindet sich aber in jeder Schale ein Spritzenbesteck und ein Löffel. In dem Raum selbst stehen schwarze Liegen und Stühle, es riecht stark nach Desinfektionsmitteln. An der Wand ist eine große Sauerstoffflasche. "Falls bei einem Schuss etwas schief geht", erklärt Andreas Müller, Sozialarbeiter der Drogenhilfe-Einrichtung K!CK
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JES wird e.V.

Köln, 11.09.2009
Beim Jahrestreffen 2009 im Rahmen des Berliner Fachtags "20 Jahre JES" wurde der JES-Sprecherrat beauftragt, dem Netzwerk eine Rechtsform zu geben, also einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen. Dieser Schritt ist nun vollzogen:
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Krankenkasse muss Methadon-Behandlung nicht zahlen

Nürnberg/Berlin (DAV), 27.08.2009
Es ist allgemein bekannt, dass Heroin außergewöhnlich schnell süchtig macht. Diese Abhängigkeit wird in der Regel bewusst in Kauf genommen. Ein Betroffener genießt daher keinen Versicherungsschutz und kann nicht verlangen, dass die Kosten einer Methadon-Behandlung von der Krankenversicherung bezahlt werden.
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Spritz die Hälfte

18.08.2009
Klassische Therapien sollen Drogenabhängige dazu bringen, kein Heroin oder Crack mehr zu nehmen. Aber das schaffen viele Teilnehmer nicht. Das Programm KISS hilft ihnen, wenigstens weniger zu spritzen und zu rauchen.
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Erste Eindrücke vom Gedenktag

23.07.2009
Hier erste Fotos und Clips von den Veranstaltungen zum 21.07.09. Überall hatte das Wetter perfekt mitgespielt und auch sonst war weit überwiegend von äusserst gelungenen events anlässlich des Gedenktags 2009 die Rede
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"Drogenkonsumenten einfach nur vertrieben"

Berlin, 18.07.2009
AIDS-Hilfe fordert kassenfinanzierte Heroinbehandlung. Bundesweiter Gedenk- und Aktionstag für Abhängige. Ein Gespräch mit Dirk Schäffer Interview: Markus Bernhardt.
Dirk Schäffer ist Referent für den ­Fachbereich Drogen und Strafvollzug der Deutschen AIDS-Hilfe.
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Fachtag "20 Jahre JES"

Berlin, 25./26.06.2009
In Berlin fand ein Fachtag anlässlich des 20 jährigen Bestehens des JES Netzwerks statt. Hier erste Fotos dieser wirklich äusserst gelungenen Veranstaltung und die Pressemitteilung des Netzwerks anlässlich seines 20 jährigen Bestehens.
Fotos
Bericht
Pressemitteilung (als PDF)


FDP will wohnortnahe Heroinabgabe

Stuttgart, 23.06.2009
Die Landtagsfraktion der FDP will die Pläne der CDU zur kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige nachbessern. Die medizinische Behandlung von Schwerstabhängigen müsse im Land möglichst flächendeckend und wohnortnah angeboten werden.
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Flugblatt zum 21.07.2009

Wuppertal, 12.06.2009
"Menschenwürde in der Drogenpolitik, ohne Legalisierung geht es nicht!". Unter diesem Motto wurde heute das offizielle Flugblatt für den Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen 2009 vorgestellt. Den Gruppen vor Ort wird die Verwendung dieses Flugblatts frei gestellt. Die Einbeziehung lokaler Themen ist, wie auch Jürgen Heimchen von den Akzeptieren den Eltern unterstreicht, zusätzlich zu empfehlen. Lokale Themen wecken und verstärken das Medieninteresse an Veranstaltungen und Verlautbarungen.
PDF


Diese Entscheidung wird Menschenleben retten!

Berlin, 28.05.2009
In seiner Presseerklärung anlässlich der Entscheidung des Deutschen Bundestags zur medizinischen Heroinverschreibung fordert das JES-Netzwerk die heroingestützte Behandlung in die Regelversorgung aufzunehmen. Ideale Voraussetzungen für eine kotrollierte Vergabe bieten etwa die bestehenden Konsumräume für illegale Drogen.
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Eltern zur medizinischen Heroinvergabe

Wuppertal, 21.05.2009
Mit Blick auf die entscheidende Abstimmung im Deutschen Bundestag zur medizinischen Heroinvergabe am 28.05.09 erhebt der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit mittels einer Pressemitteilung erneut seine Stimme.
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Marihuanamarch Frankfurt / M. 2009
- JES war dabei

Frankfurt / M. 11.05.2009
Auch JES-Frankfurt hat sich am weltweiten Marihuanamarch beteiligt. Der weltweite Aktionstag wurde von der Grünen Hilfe e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Drogen der LINKEN veranstaltet und stand unter dem Motto Give five“, was soviel bedeuten soll wie fünf Pflanzen für jeden Kiffer. Insgesamt wurde die Veranstaltung am Opernplatz von 70-90 Personen besucht.
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Fotos


Ausschussberatungen zu Heroin-Abgabe abgeschlossen

Berlin, 06.05.2009
Der Gesundheitsausschuss hat seine Beratungen über die mögliche Behandlung Schwerstabhängiger mit künstlichem Heroin auf Kassenkosten nach jahrelanger Diskussion abgeschlossen.
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PM JES zu Verbesserungen bei Substitution

27.04.2009
Das JES-Netzwerk veröffentlicht heute gemeinsam mit dem VfD (Verein für Drogenpolitik) nachfolgende Pressemitteilung zu den moderaten Verbesserungen bei der Opiat-Substitution.
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Programm akzept-Kongress 2009

25.04.2009
Am 25. und 26.09.2009 findet in Frankfurt/M. der 9. internationale akzept-Kongress statt. Hier das Programm mit vielen Details
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Drogenbus am Kotti bekommt Gesundheitspreis

Berlin, 21.04.2009
Der Verein Fixpunkt hat am Montag für sein mobiles Behandlungsteam für Drogenabhängige am Kottbusser Tor den Gesundheitspreis erhalten. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.
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Vorurteile gegen Suchtkranke:
Du willst ja nicht!

14.04.2009
Anämie, Polyarthritis oder Hepatitis C sind saubere, ehrliche Krankheiten. Aber Süchte? Wer nicht davon betroffen ist, hält sie leicht für Willensschwäche.
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Fachtag 20 Jahre JES

Berlin, 06.04.2009
Anlässlich unseres 20 jährigen Bestehens werden wir in Berlin einen großen Fachtag veranstalten zu dem wir alle JES Gruppen und Wegbegleiter aus Politik, AIDS-und Drogenhilfe, Wissenschaft und Medizin einladen.
Einladung als PDF


Drogenprobleme im Kreuzberger Kiez lösen

Berlin, 25.03.2009
Dirk Schäffer (41), Mitglied des Netzwerkes JES, im Interview mit der ND über den aktuellen Konflikt am Kottbusser Tor. Organisierte Anwohner kämpfen dort teils vehement gegen die offene Szene der Drogenkonsumenten.
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Wichtige Erleichterungen bei Substitutionsbehandlung

Berlin, 25. März 2009
Heute ist die 23. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (23. BtMÄndV) in Kraft getreten. Damit ist der Weg frei für eine noch effizientere Substitutionstherapie von Betäubungsmittelabhängigen.
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SPD: Kassen sollen Diamorphin für Süchtige bezahlen

24.03.2009
Die grundlegenden Meinungsunterschiede zwischen Union und SPD über die staatliche Abgabe des Heroin-Ersatzstoffs Diamorphin an Schwerstabhängige bestehen fort. Dies wurde bei der öffentlichen Anhörung am Montag im Gesundheitsausschuss des Bundestags deutlich, an dem Suchtexperten, Mediziner und Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) teilnahmen.
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Lesung im Bundestag zur Heroinvergabe

19.03.2009
Heute wurde im Bundestag die sog. diamorphingestützte Substitutionsbehandlung ("Substitution" meint ja eigentlich etwas anderes, als die Vergabe einer originalen -dann medizinisch reinen- Substanz) in 1. Lesung diskutiert Das komplette Protokoll dieser Debatte vom 19.03.09
als PDF
Wichtige Beiträge der Debatte in Wort und Bild
(ram-files als zip)


Heroin in der Apotheke

12.03.2009
Die Welt wächst zusammen. Am Dienstag, 10 Uhr, sind in 17 europäischen Ländern zeitgleich Pressekonferenzen anberaumt. Der Plan der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), eine Welt ohne Drogenkonsum zu schaffen, sei gescheitert, lautet die Botschaft. Es sei höchste Zeit für neue Wege, die nicht auf Strafverfolgung, sondern auf Hilfen setzen.
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Geschehen um den Berliner "Kotti"

Berlin, 03.03.2009
Zum Geschehen um den Berliner "Kotti", ein Treffpunkt der offenen Szene, bezieht das JES-Netzwerk in seiner aktuellen Pressemitteilung Stellung
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Drogen-Kompromiss überzeugt die SPD nicht

Berlin, 19.02.2009
Mit ihrem strikten Nein zur staatlichen Abgabe von Heroin an Schwerstdrogenabhängige stand die CDU/CSU-Bundesfraktion bisher allein auf politischer Flur. Nun will sie ihre Blockade gegen eine heroingestützte Therapie von Junkies mit einem Kompromissantrag ein paar Millimeter lockern - und stößt auf empörte Ablehnung beim Koalitionspartner und bei CDU-Parteifreunden vor Ort.
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Vor 15 Jahren: Deutschlands erster Fixerraum

16.02.2009
Dschinghis ist glücklich, denn er feiert gerade seinen 50. Geburtstag. "Ich finde das toll. Keiner hat gedacht, dass ich es so lange schaffe." Dass er so lange überlebt hat, verdankt der Drogenabhängige nach eigener Einschätzung der Hamburger Suchtberatungsstelle ABRIGADO und ihren Betreuern, die er regelmäßig besucht.
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Ecstasy weniger gefährlich als angenommen

14.02.2009
Die Partydroge Ecstasy ist in ihrer Langzeitwirkung weniger schädlich als Heroin oder Crack. Das hat eine Studie im Auftrag der britischen Regierung ergeben - trotzdem wollen die Briten die Strafen für den Besitz der Droge nicht senken: Ecstasy bleibt Heroin gleichgestellt.
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Rangliste der Drogen


"Wir wollen unseren Arzt wiederhaben"

Bonn, 13.02.2009
"Unmenschlicher Terror gegen Arzt Volker R. und hunderte Patienten" und "Wir wollen unseren Arzt wiederhaben" heißt es unter anderem auf dem Flugblatt, das eine Gruppe von rund 40 Männern und Frauen am Donnerstag nach 14 Uhr vor der Hauptpost an Passanten verteilte.
Text Generalanzeiger
Fotos der Demo
Infoschrift aus ärztlicher Sicht
PM von JES NRW


Fixerstube am Kottbusser Tor muss schließen

10. Februar 2009
Dealer und Junkies gehören seit Jahren zum Straßenbild rund um das Kottbusser Tor. Der Drogenhandel floriert. Vor fünf Jahren wurde der Kreuzberger "Druckraum" gegründet. Dort können sich Abhängige unter hygienischen Verhältnissen Spritzen setzen. Doch jetzt muss die Fixerstube weg. Anwohner fühlen sich belästigt.
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CDU und Grüne plädieren für Heroin auf Rezept

Bonn, 24.01.2009
Stephan Eisel, Bonner Bundestagsabgeordneter für die CDU, bleibt bei seinem klaren Nein zur Heroinvergabe, seine Bonner Parteikollegen und die Grünen der Bundesstadt hingegen sprechen sich dafür aus, dass der Bundestag möglichst bald per Gesetz den Weg freimacht zur medikamentösen Nutzung von Diamorphin (reines Heroin) bei der Therapie von Schwerstheroinabhängigen.
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Ein Nachruf für den Arzt Gorm Grimm

18.01.2009
Ein Nachruf für den Arzt Gorm Grimm von Albrecht Ulmer und Rainer Ullmann. Gorm Grimm hatte sich schon früh und explizit für die Belange Drogen gebrauchender Menschen eingesetzt.
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Bald Heroin auf Krankenschein?

Stuttgart, 16.01.2009
In dem monatelangen Streit um die Behandlung von schwerstabhängigen Drogensüchtigen mit künstlich hergestelltem Heroin zeichnet sich überraschend eine Lösung ab. Nach Informationen unserer Zeitung werden die Bundestags-Fraktionen von CDU und SPD bei diesem umstrittenen Thema den Fraktionszwang aufheben und dürfen damit unterschiedlich abstimmen. "Die SPD hat sich aus der Koalitionsdisziplin verabschiedet", bestätigte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz, am Donnerstag unserer Zeitung.
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Modedroge "Spice" wird verboten

30.12.2008
Die Modedroge Spice wird noch im Januar verboten. Dies hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, am Dienstag angekündigt. Die umstrittene Kräutermischung zum Rauchen sei gesundheitsgefährdend, sagte sie in Berlin. Nach neuen Analysen sei Spice keineswegs harmlos, wie es der Hersteller glauben machen wolle. Tatsächlich sei der zugesetzte, synthetische Stoff "JWH-018" illegal. Spice wirkt ähnlich wie wie Cannabis.
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Eisel und die CDU bei Heroinprojekt uneins

Bonn, 22.12.2008
Dieser Alleingang des Bonner Bundestagsabgeordneten Stephan Eisel passt offensichtlich nicht einmal den eigenen CDU-Kollegen in Bonn: "Diese Mitteilung war nicht mit uns abgestimmt", sagte am Montag CDU-Fraktionsgeschäftsführer Georg Fenninger auf GA-Anfrage. "Wir schließen uns dem so nicht an."
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SPD-Abgeordnete wollen Substitutionsbehandlung retten

BERLIN, 03.12.2008
Mit einem Gruppenantrag, der für Parlamentarier anderer Fraktionen offen ist, wollen SPD-Abgeordnete Bewegung in den Streit um die Substitutionsbehandlung Schwerabhängiger mit Diamorphin bringen.
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Heroinabgabe sorgt international für Schlagzeilen

01.12.2008
BBC, "New York Times", "Jakarta News": Die Verankerung der Heroinabgabe im Schweizer Betäubungsmittelgesetz sorgt im Ausland für Aufsehen. Ausländische Medien berichten über Schweizer Urnengang: Die Heroinabgabe sorgt für den Blick über die Grenze.
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Brechmittel-Prozess

Bremen, 25.11.2008
Am Ende des Bremer Brechmittel-Prozesses sieht alles nach Freispruch für den angeklagten Polizeiarzt aus. Über die Ursache des Todes eines afrikanischen Kleindealers kursieren zwei Theorien, die auch der Staatsanwältin beide plausibel erscheinen. Eine erinnert an den Tod eines mutmaßlichen Hamburger Dealers, der auch nach einer Exkorporation starb.
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Josh-von-Soer-Preis 2008 an Jürgen Heimchen

Berlin, 10.11.2008
Beim diesjährigen DGS-Kongress in Berlin wurde am 09.11.08 vom akzept e. V. der Josh-von Soer-Preis 2008 an Jürgen Heimchen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Elternverbände für akzeptierende Drogenarbeit, verliehen. Seit vielen Jahren bringt er sich erfolgreich ein. Mit Mut, Ausdauer und Leidenschaft! Eben so, wie alle ihn kennen. Er ist ein würdiger Träger dieses außergewöhnlichen Preises.
Pressemitteilung
Urkunde


Legalisiert alle Drogen!

07.11.2008
Für sein soeben in Deutschland erschienenes Buch "McMafia" ist der britische Journalist Misha Glenny jahrelang durch die Welt gereist, um die Zusammenhänge im weltweiten Netz des organisierten Verbrechens zu erforschen. Sein Fazit: den Mafiosi dieser Welt geht es besser denn je, und die internationale Politik versagt kläglich im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Im Interview mit Cicero Online erklärt Misha Glenny, warum der Balkan eine Schlüsselrolle in der "Schatten-Weltwirtschaft" spielt, wie Putin Russland gerettet hat - und was die Politik gegen die Macht der Drogenkartelle tun könnte.
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Szene meidet Bonner Loch

Bonn, 24.10.2008
Das Alkoholverbot und die verstärkte Sozialarbeit zeigen Wirkung im Bonner Loch: Die Zahl der Drogen- und Alkoholkonsumenten vor dem Hauptbahnhof hat sich drastisch verringert; stattdessen verzeichnen die Anlaufstellen von Caritas und Verein für Gefährdetenhilfe (VfG) - die City-Station am Alten Friedhof und das Kontaktcafé in der Quantiusstraße - großen Zulauf.
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Musik und Infos gegen Drogenkonsum

08.09.2008
Die Enttäuschung ist den Gesichtern der Veranstalter anzusehen: Zum ersten Benefiz-Konzert der Peiner Drogenselbsthilfegruppe JES kamen viel weniger Besucher als erwartet.
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"Hilfe statt Strafe!"

03.09.2008
"Wuppertal wollen wir das Gemeinschaftsgefühl mit dem Land stärken" kündigte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) den "Nordrhein-Westfalen-Tag 2008" vom letzten August-Wochenende an. Eine Sitzung des Landeskabinetts mit anschließendem Galakonzert, eine Festparade und eine riesige Partymeile gehörten zu den Höhepunkten. Kritiker der Landespolitik wie das Wuppertaler Sozialforum, Studentenvertretungen, "Die Linke NRW" und das Mieterforum Ruhr meldeten sich auf einer "Protestbühne" vor der Stadthalle zu Wort. Zu ihnen gehörte Klaus Jünschke vom Kölner Appell, dessen Redebeitrag wir hier dokumentieren. - Die Redaktion.
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Marburger Aidshilfe will Druckraum für Junkies eröffnen

Marburg, 24.08.2008
Die Marburger Aidshilfe will einen «Drogenkonsumraum» für Heroinabhängige einrichten Der Verein wird dabei von der rot-grünen Stadtregierung unterstützt.
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Gericht verhandelt über Chrystal Speed

08.08.2008
Sie ist das pulverisierte Höher, Schneller, Weiter: Crystal Speed. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt, den Konsum der Droge härter zu bestrafen. Aber was soll das bringen?
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Heroin-Abgabe - AOK erhöht Druck auf CDU

Stuttgart, 07.08.2008
In der Debatte um die kontrollierte Freigabe von Heroin an Schwerstsüchtige wird der Druck auf die Union immer stärker. Nach SPD, FDP, Grünen und Sozialverbänden fordert nun auch die AOK dazu auf, die Abgabe der Droge gesetzlich zu erlauben
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Aus für das Heroin-Projekt in Karlsruhe

30.08.2008

Karlsruhe - Nach dem angekündigten Aus für das Heroin-Projekt in Karlsruhe soll nach dem Willen von Kommunen, Opposition und Verbänden das Land Baden-Württemberg für den Bund als Geldgeber in die Bresche springen. Neben SPD, Grünen und den CDU- Sozialausschüssen forderte heute auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Träger des Modellversuchs eine unbürokratische finanzielle Zwischenlösung aus Stuttgart. Die regierende CDU hat bislang aber mit großer Mehrheit eine Fortsetzung der kontrollierten Heroin-Abgabe an Süchtige abgelehnt. Während Karlsruhe aussteigt, wollen die meisten anderen Städte das Projekt fortsetzen.
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Der 21 Juli im TV

23.07.2008
Auf ein ausserordentlich grosses Interesse der Medien ist in diesem Jahr der Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen am 21. Juli gestossen. Hier zwei der TV-Berichte
Tagesschau
MDR


Pilz-Trip kann Stimmung dauerhaft heben

03.07.2008
Auch Monate nach einem Pilz-Trip können positive Effekte anhalten: Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit sind einer Studie zufolge noch ein Jahr später nachweisbar. Ein Freibrief für Selbsttests ist das jedoch nicht.
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Im Frankfurter Osten finden Junkies Halt

Frankfurt, 20.06.2008
Joachim Prochnow muss nicht lange überlegen, wenn man ihn fragt, was aus ihm ohne die Frankfurter Drogenhilfeeinrichtung «Eastside» geworden wäre: «Ich wäre zurück auf den Hamburger Kiez und hätte da wieder gedealt.» Ob er überhaupt noch am Leben wäre, weiß der 52 Jahre alte gelernte Maschinenschlosser natürlich nicht, kann aber recht zufrieden auf sein jetziges Leben schauen: Eigene Wohnung, Partnerin, jeden Tag die Ersatzdroge Methadon und einen festen Job als Hausmeister in eben diesem Eastside - Europas größter niedrigschwelliger Drogenhilfeeinrichtung.
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Das Flugblatt zum Gedenktag 2008

15.06.2008
Das aktuelle Flugblatt zum seit nun 10 Jahren jährlich stattfindenden Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen ist inzwischen veröffentlicht worden. Der Gedenktag findet wie jedes Jahr am 21.07.2008 statt
Flugblatt als PDF


Drogenzentrum im Gehirn weiter eingegrenzt

Innsbruck, 10.06.2008
Ein Forscherteam der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie an der Universität Innsbruck konnte in Tierversuchen das Drogenzentrum im Gehirn weiter einzugrenzen. Darüber hinaus habe man zeigen können, dass die lokalen Acetylcholin-Rezeptoren im Suchtzentrum präferenziell auf Drogen reagieren würden.
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Interview ND mit Dirk Schäffer

02.06.2008
Hier ein Interview des "Neuen Deutschland" mit Dirk Schäffer, Drogenreferent der Deutschen AIDS-Hilfe
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Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht

Berlin, 05.05.2008
Weniger Tabak- und Cannabiskonsum bei Jugendlichen, aber exzessiver Alkoholkonsum angestiegen.
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Drogenkonsum von Städten lässt sich im Abwasser messen

06.05.2008
Italienische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um den Konsum von Speed, Kokain, Heroin und Cannabis "fast in Echtzeit" zu messen, was sie in Mailand, Lugano und London gemacht haben.
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Hoher Besuch im Café Koko

TROISDORF, 20.04.2008
"Würde die rechtliche Situation stimmen, würden wir die Diamorphin- Abgabe sofort machen". Christoph Wolf, Leiter der vom Diakonischen Werk an Sieg und Rhein getragenen Drogenhilfe, nutzte den Besuch der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), um sein größtes Anliegen vorzutragen. Das synthetisch hergestellte Heroin gelte aus seiner Experten-Sicht als geeignetes Mittel zur Unterstützung schwerst abhängiger.
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Lebensgefahr: Streetworker warnen vor zu reinem Heroin

Wuppertal, 11.04.2008
Vier Drogentote in vier Tagen in Wuppertal und Solingen. Die Ursache: Eine Überdosis von sehr reinem Heroin. Für die Abhängigen und Mitarbeiter von Gleis 1 war der Schock besonders groß. Wir haben von der Polizei direkt Bescheid bekommen. Bei besorgniserregenden Nachrichten melden die sich immer bei uns“, sagt Klaudia Herring-Prestin, Leiterin der Drogen-Beratungsstelle.
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PM des akz. Elternverbandes


»Die Verbotspolitik hat versagt«

26.03.2008
Soll der Staat Junkies reines Heroin geben?
Ein Gespräch mit Dirk Schäffer von der Deutschen AIDS-Hilfe Interview: Markus Bernhardt
Dirk Schäffer ist Referent »für Drogen und Menschen in Haft« der DAH in Berlin
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Heroinbehandlung vor dem Aus?

Berlin, 29.02.2008
Zu der Ende Februar auslaufenden Förderung der Heroinbehandlung durch die Bundesregierung einige Pressemitteilungen
PM der Grünen
PM von akzept (PDF)
PM des JES Netzwerks
PM der DAH
Rechtfertigungsversuch der SPD


Neue Substanzkombination bei Drogen-Substitution

Wien, 04.02.2008
Mehr als 8.000 Opiatabhängige sind in Österreich in Substitutionsbehandlung. Ein Teil der in der Therapie verwendeten Medikamente wandert jedoch auf den Schwarzmarkt, weil die bislang üblichen Mittel für den suchtspezifischen "Kick" zweckentfremdet werden können, wenn sie nicht, wie vorgeschrieben, oral eingenommen, sondern intravenös gespritzt werden.
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Schlag gegen Cannabis-Züchter

30.01.2008
Im Land Brandenburg hat die Polizei am Montag Wohnungen und Häuser in vier Landkreisen durchsucht. Die bundesweite Aktion richtete sich gegen die Drogenszene, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes. Es gebe vier Tatverdächtige im Alter zwischen 22 und 63 Jahren.
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Städtetag für kontrollierte Heroinabgabe

Stuttgart/Karlsruhe, 28.01.2008
Der baden-württembergische Städtetag hat CDU/CSU aufgefordert, ihren Widerstand gegen eine ärztlich kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige aufzugeben und im Bundestag schnell ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.
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Mit der Spritze gegen Koks

03.01.2008
Drogensucht ist eine Krankheit - seit Jahren arbeiten Wissenschaftler an einem Impfstoff. Nun hofft ein US-Forscher, dass seine Spritze gegen Kokainsucht die letzte Hürde vor der Zulassung nimmt.
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Achtung:
Grundsätzlich wollen wir mit den News einen möglichst neutralen Überblick über die aktuellen Medienberichte zum Thema Drogen(politik) geben, soweit sie inhaltlich die Arbeit von JES, direkt oder indirekt, berühren. Die Aussage der einzelnen Artikel bildet demnach nicht automatisch unsere Einschätzung der jeweiligen Themen ab!

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