Stuttgart, 03.11.2009
Volker Schirner, stellvertretender Amtsleiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin für Stuttgart-Mitte, und Roland Baur, ehemaliger Vorsitzender des Selbsthilfevereins JES - Junkies, Ehemalige, Substituierte - Stuttgart, haben am Mittwoch, 4. November am Karlsplatz eine Rosskastanie gepflanzt. Der Baum soll an Drogentote erinnern.
Im Jahr 2008 sind 192 Menschen in Baden-Württemberg infolge ihrer Drogensucht gestorben. Die Idee zum Mahnmal entstand anlässlich des bundesweiten Gedenktags für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli. Roland Baur regte an, dem Beispiel anderer Städte wie Frankfurt, Berlin und Wuppertal zu folgen und einen Gedenkort für Drogentote zu schaffen.
Bezirksvorsteherin Kienzle schlug die Pflanzung eines Baumes vor. Als Ort für die Gedenkstätte wurde der zentral gelegene Karlsplatz gewählt, an dem sich die Drogenszene früher einmal getroffen.
Quelle: Stuttgarter Wochenblatt